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Sonntag, 8. März 2009

Internetprovider Carpo stellt DSL- und VoIP-Angebot ein

Wohl auf Grund des harten Preiskampfes auf dem DSL-Markt, welcher besonders kleineren Providern zu schaffen macht, stellt der Internet-Provider Carpo seine DSL- und VoIP-Vermarktung mit sofortiger Wirkung ein.
Dies ist allerdings erst Anfang vom komplette Ausstieg des Unternehmens aus dem DSL-Sektor.
Wie Carpo-Gründer und Geschäftsführer Michael Urban in einer Pressemittelung erwähnte, sei Carpo als DSL-Provider zu klein, um bestehen zu können. Gegen die DSL- und VoIP-Kombiangebote habe auch ein reines VoIP-Angebot keine Chance mehr.

Unklar ist bisher, was mit Vertragskunden geschieht.
Den Resale-Kunden hat Carpo bereits vor rund zwei Wochen gekündigt. Dabei kam dem Anbieter die kurze Vertragslaufzeit entgegen.
Doch bereits seit längerer Zeit vermarktet das Unternehmen auch DSL-Vollanschlüsse, bei denen Vertragslaufzeiten von 12 oder 24 Monaten bestehen. Hier kann Carpo nicht einfach alle Dienste und die Betreuung der Kunden einstellen, sondern müsste erst die Laufzeit abwarten und fristgerecht kündigen.

In Zukunft möchte sich Carpo nach eigener Aussage mit innovativen Produkten in einem völlig neuen Markt plazieren.

Sonntag, 1. Juni 2008

Hansenet kündigt Kunden Auslands-Telefon-Flatrates

Nach einem Bericht von Heise-Online häufen sich die Fälle, wo Kunden des Hamburger Telekommunikationsunternehmen Hansenet sich über ungewollte Kündigungen Ihrer Telefonflatrate beschweren.
Auch wenn Hansenet offiziell keinen Grund für die Kündigung nennt, so ist zu vermuten, dass es sich bei den Gekündigten um sog. "Poweruser" handelt, welche überdurchschnittlich viel telefonierten und damit die Kalkulation des Anbieters gefährdeten. Die Kündigungen sind allerdings rechtlich absolut einwandfrei. Der Anbieter kündigt fristgerecht wie vertraglich vereinbart; auch der Kunde hätte zu diesem Zeitpunkt kündigen können.